Druckansicht Wednesday 15. December 2010

Kärntner pilgern mit dem ORF nach Mariazell

Bischof Schwarz begleitete Pilgergruppe auf dem ersten Wegstück ab Maria Saal - "Pilgern ist Einübung ins Loslassen" - ORF-Kärnten berichtet täglich von der Wallfahrt (Kathpress, 5.4.04)

Der Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz hat am Montag im Dom von Maria Saal eine von ORF-Redakteur Werner Freudenberger geleitete Pilgergruppe Richtung Mariazell verabschiedet und die Pilgerinnen und Pilger auf dem ersten Wegstück begleitet. Das Pilgern sei, so Bischof Schwarz, ein "Beten mit den Füßen" und eine besondere Form der Begegnung mit der Natur, sich selbst und mit Gott.
Die Pilgergruppe gehe den Weg gleichsam für jene Kärntner Wallfahrerinnen und Wallfahrer voraus, die am 22. Mai anlässlich der "Wallfahrt der Völker" nach Mariazell pilgern werden. Der Kärntner Bischof ermunterte die Pilgerinnen und Pilger, "die Fingerabdrücke des Himmels in den beeindruckenden Kirchen unseres Landes und der schönen Landschaft zu spüren". Pilgern sei, so Bischof Schwarz, auch ein Symbol für den Lebensweg und eine Einübung für das Loslassen.

Die Pilgergruppe, die von Schwester Pallotti Findenig, Provinzoberin der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Wernberg, spirituell begleitet wird, wird im Rahmen der sechstägigen Wallfahrt nach Mariazell mit 130 Kilometern mehr als ein Drittel der Gesamtstrecke zu Fuß zurücklegen. Abschluss und Höhepunkt bildet die Feier der Osterliturgie in der Basilika von Maria Zell. Mehrmals täglich wird sich Freudenberger via Satellitenübertragung mit Live-Einstiegen im Programm von "Radio Kärnten" melden, um so die Erfahrungen und Erlebnisse der Pilgerinnen und Pilger auch den Radiohörerinnen und -hörern zugänglich zu machen. Die Beiträge werden im Programm von "Radio Kärnten" bis zum 11. April jeweils in den Sendungen "Stadt-Land" (9-11 Uhr) und in der "Radio Kärnten family" (14-16 Uhr) gesendet. Am Ostersonntag, 11. April, wird Sr. Pallotti Findenig, in der Sendung "Kaffee und Kuchen" über die Bedeutung von Ostern sprechen sowie ihre Erlebnisse und Eindrücke der Reise schildern.


© Mitteleuropäischer Katholikentag 2004