Diözese Eisenstadt

 
"Mitteleuropäischer Katholikentag"- Hintergrund und Bedeutung

Die Idee ist einfach: Acht Bischofskonferenzen aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowakei, Slowenien, Polen, Tschechien, Ungarn und Österreich haben zu einem gemeinsamen Katholikentag mit dem Thema "Christus - Hoffnung Europas"eingeladen. (Pressestelle Graz-Seckau)

Eigentlich war es ein "Katholikenjahr": Mit einer Startveranstaltung im jeweiligen Land zu Pfingsten 2003 wurde es begonnen; es folgten nationale Wallfahrten, internationale Symposien zu verschiedenen Themen und die sogenannten "Ländersonntage" (Vorstellung der Gastgeberländer im Gottesdienst).

Höhepunkt des Katholikentages ist die gemeinsame „Wallfahrt der Völker“ nach Mariazell (21. bis 23. Mai 2004).

Mariazell ist der größte österreichische Wallfahrtsort und von Bedeutung über Österreichs Grenzen hinweg. Am 22. Mai 2004 treffen dort Katholiken aus vielen Ländern Europas zusammen, vor allem aus Ländern, deren Kirchen im letzten Jahrhundert starken Repressionen unterworfen waren. Nach jahrzehntelanger Spaltung wächst Europa langsam zusammen. Die Vision von Papst Johannes Paul II., Europa müsse „mit beiden Lungenflügeln atmen“ können, beginnt durch den historisch bedeutsamen Beitritt von zehn, zum Teil ehemals kommunistischen Staaten in die EU am 1. 5. 2004 Wirklichkeit zu werden.

Über eine politische oder rein wirtschaftliche Interessensgemeinschaft hinaus ist Europa auch eine kulturell-spirituelle Wertegemeinschaft. Christen haben Europas Geschichte geprägt und können weiterhin viel zur Beseelung Europas beitragen – Christen tragen Mitverantwortung für Europa.

Begegnungen im Rahmen des Mitteleuropäischen Katholikentages und die gemeinsame „Wallfahrt der Völker“ helfen, einander kennenzulernen, Barrieren zu überwinden, Netzwerke zu knüpfen und Partnerschaften einzugehen. So setzt die „Wallfahrt der Völker“ ein Zeichen der Hoffnung für eine gemeinsame, versöhnte Zukunft. Alle Christen sind eingeladen, gemeinsam auf dem „Bauplatz Europa“, wie es der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari einmal benannt hat, „mitzuarbeiten“.

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"Wallfahrt der Jugend"
sollte Fortsetzung finden
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"Einheit in der Vielfalt"
Erfahrung eines neuen Miteinanders
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Europäische Identität
Debatte muss weiter gehen
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Schlussbotschaft
von der "Wallfahrt der Völker"
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