Katholikentag als Herausforderung
Katholische Laienorganisationen wollen intensiv am Mitteleuropäischen Katholikentag mittun - Für Partnerschaften mit Organisationen und Pfarren in den Partnerländern (Kathpress, 16.3.03)
Für ein stärkeres Miteinander der Katholiken im ostmitteleuropäischen Raum hat sich der Katholische Laienrat Österreichs (KLRÖ) bei seiner Vollversammlung in Eisenstadt im Hinblick auf den vorstehenden Mitteleuropäischen Katholikentag ausgesprochen. Der Laienrat appellierte an seine Mitgliedsorganisationen, in ihren Veranstaltungen zwischen Juni 2003 und Juni 2004 die Intentionen des Mitteleuropäischen Katholikentags zu berücksichtigen. Insbesondere sollten Partnerschaften zwischen Organisationen und Pfarren in den acht Teilnehmerländern - Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Österreich - ausgebaut oder neu geschlossen werden.
Die länderübergreifenden Veranstaltungen des Mitteleuropäischen Katholikentags zwischen Juni 2003 und Juni 2004 seien eine besondere Herausforderung für die katholischen Laienorganisationen in den acht Ländern, ihren Beitrag zur Entwicklung von Kirche und Gesellschaft im eigenen Land und im gemeinsamen Europa zu überdenken, zu erweitern oder neu auszurichten. Erste Voraussetzung für die Zusammenarbeit sei freilich das "vorurteilsfreie Kennenlernen". Deshalb sollten möglichst viele österreichische Katholiken auch an den Symposien und Wallfahrten in den anderen sieben Ländern teilnehmen. Schließlich ruft der Laienrat auf, die ausländischen Teilnehmer an der "Wallfahrt der Völker" (21./23. Mai 2004 in Mariazell) gastfreundlich und in christlicher Verbundenheit aufzunehmen.
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