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Ende März fällt Entscheidung, ob Papst nach Mariazell kommt

Grazer Bischof Egon Kapellari in ORF-"Pressestunde": "Katholiken wollen den Prozess der europäischen Integration mittragen und nicht nörgelnd abseits stehen" (Kathpress, 29.2.04)

Ende März erwarten die österreichischen Bischöfe Nachricht aus Rom, ob Papst Johannes Paul II. zur "Wallfahrt der Völker" - dem Höhepunkt des Mitteleuropäischen Katholikentags - nach Mariazell kommen wird oder nicht. Dies stellte der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" fest. Die Bischöfe gingen davon aus, dass der Papst kommen will, dass aber die Entscheidung von seiner gesundheitlichen Situation abhängt.

In jedem Fall werde Johannes Paul II. "in Gestalt einer Botschaft und in Gestalt eines päpstlichen Legaten" in Mariazell präsent sein, unterstrich Bischof Kapellari. Die "Wallfahrt der Völker" werde insgesamt kurz nach der EU-Erweiterung ein "kräftiges Lebenszeichen" der Katholiken des mitteleuropäischen Raums sein. Kapellari: "Die Katholiken wollen den Prozess der zunehmenden Integration prinzipiell mittragen und nicht nörgelnd abseits stehen, obwohl sie wissen, dass es kein Spaziergang im Grünen, sondern ein schwieriger Weg sein wird". Es gebe aber "keine vernünftige Alternative" zur europäischen Integration, das werde auch in Mariazell in der Schlussbotschaft zum Ausdruck kommen. Es gehe um eine "Wegmarke" an einem symbolisch hochbedeutsamen Ort wie Mariazell, "nicht mehr und nicht weniger".

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