Symbole
Das Christentum hat alle Länder Europas geprägt, und jedes Land seinen christlichen Glauben. Symbole, über Sprachgrenzen hinaus verständlich, machen dies bei der „Wallfahrt der Völker“ sichtbar:(Pressestelle Graz-Seckau)
Katholikentagskreuz aus Wien:
Das schlichte Kreuz dient in Mariazell als Altarkreuz. Es wurde beim Papstbesuch in Wien 1983 errichtet.
Kreuz mit Corpus aus Tschechien (Olmütz):
Das aus ca. 1890 stammende Kreuz wird als Vortragskreuz verwendet.
Taufbecken aus Kroatien (Zadar/Split):
Eine Replik des aus dem Jahre 800 stammenden Taufbeckens, ein Zeugnis aus der Zeit der Christianisierung Kroatiens, steht im Zentrum der Tauferneuerungsfeier am Beginn des Wallfahrergottesdienstes.
Tassilokelch aus Österreich (Stift Kremsmünster, Oberösterreich):
Dieses Hauptwerk der Schatzkunst aus karolingischer Zeit, eine Gabe des Bayernherzogs Tassilo, ist einer der berühmtesten abendländischen Kelche des Frühmittelalters (8. Jh.) und wird in Mariazell für die Eucharistiefeier verwendet.
Glocken aus Österreich für Bosnien-Herzegowina:
Acht neue Glocken, Symbol für die Gastgeberländer des MEKT, erklingen als „Friedensgeläute“ erstmals bei der „Wallfahrt der Völker“ in Mariazell. Die Glocken der Werkstatt Graßmayr in Tirol – die schwerste wiegt 4.200 kg – sind ein Geschenk der katholischen Kirche Österreichs an die katholische Kirche in Bosnien-Herzegowina: Ein Jahr nach der „Wallfahrt der Völker“, am 22. Mai 2005, werden sie in der bis dahin wieder aufgebauten Kirche zur Heiligen Familie in Kupres in der Erzdiözese Sarajevo ihrer Bestimmung übergeben.
Zwei Kräne,
die den Altarbereich überragen, symbolisieren die „Baustelle Europas“, zu deren Mitgestaltung „alle Christen aufgerufen sind“ (Zitat Diözesanbischof Egon Kapellari).
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