Diözese Eisenstadt

 
Internationale Tagung zum interreligiösen Dialog

Die Rückbesinnung auf die gemeinsamen Wurzeln von Christentum, Judentum und Islam stehen im Mittelpunkt einer dreitägigen Tagung in Prag, die von der Kontaktstelle für Weltreligionen veranstaltet wird. (Kathpress, 17.9.03)

Unter dem Motto "Das abrahamitische Erbe als geschichtlicher Auftrag" werden von Donnerstag bis Samstag unter anderem der Prager katholische Theologe und Präsident der Tschechischen Christlichen Akademie, Tomas Halik, und der Wiener Judaist Prof. Kurt Schubert referieren. Erzbischof Michael Fitzgerald, Präsident des "Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog", und der Wiener Weihbischof Helmut Krätzl werden Arbeitskreise leiten. Weiters auf dem Programm stehen ein Besuch des "jüdischen Prag" sowie verschiedener christlicher Einrichtungen.

Die Tagung findet im Rahmen des Mitteleuropäischen Katholikentages statt und möchte auf die besondere Bedeutung des interreligiösen Dialogs hinweisen. "Nie wieder soll das 'christliche Abendland' sich selbst in Kriegen zerstören und der übrigen Welt Anlass zu Ärgernissen über ihre Ungerechtigkeit und Gewalttaten geben! Deshalb wollen wir Christen uns jener tiefen religiösen Wurzeln besinnen, die uns mit Juden und Muslimen in vielem gemeinsam sind, und aus ihnen die weitere Zukunft gestalten", heißt es dazu in der Ausschreibung der Tagung.

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